Publikationen

Aller Anfang.
Zur Initialphase des Spielfilms.

Anfänge sind faszinierende Momente des Films, eine Herausforderung für Filmemacher wie Zuschauer: Der Anfang dient als Schwelle und Schlüssel zum Film, als Grundlage der Bedeutungsbildung, als Gebrauchsanweisung des Films, als Verweis auf kommende Attraktionen, als ,Versprechen auf mehr’ und als Ort, den der Zuschauer nicht nur hinter sich lässt, sondern zu dem er zurückkehrt. Der […]

Aufnahmen der Durchquerung.
Das Transitorische im Film.

Was verbindet die Verfolgungsfahrten aus »French Connection« mit den Fortbewegungsbildern des Independent-Kinos von »Permanent Vacation« bis »Blissfully Yours«? Inwiefern bilden »Two-Lane Blacktop« und »Vanishing Point« zwei Pole der filmischen Arbeit am Bewegungsbild? Dieses Buch liefert eine Untersuchung des Films anhand seiner Aufnahmen der Durchquerung. Kinofilme eröffnen in ihren Bildern der Fortbewegung andere Sehweisen jenseits linearer […]

Auschwitz-TV.
Reflexionen des Holocaust in Fernsehserien.

Die Miniserie Holocaust, deren Ausstrahlung 1978 in den USA ca. 100 Millionen Zuschauer verfolgten, erreichte in West-Deutschland ein Jahr später etwa ein Publikum von 16 Millionen. Der Band leitet die Entstehung von Marvin J. Chomskys Holocaust aus der Tradition der TV-Familiensagas (z.B. Roots) her und untersucht nah am Material, welches Bild der historischen Ereignisse diese […]

Auslassen, Andeuten, Auffüllen.
Der Film und die Imagination des Zuschauers.

Das Publikum nimmt Filme nicht nur mit Augen und Ohren wahr – es imaginiert sie auch. Film bedeutet daher immer auch: »Kino im Kopf«. Das gilt vor allem dann, wenn uns Filme auf anspielungsreiche Weise etwas vorenthalten: Dann werden wir als Zuschauer dazu eingeladen, herausgefordert, uns das Ausgesparte sinnlich vorzustellen. 
Die Filmwissenschaft hat Fragen zur […]

Cinematic Emotion
in Horror Films and Thrillers.
The Aesthetic Paradox of
Pleasurable Fear.

Why can fear be pleasurable? Why do we sometimes enjoy an emotion we otherwise desperately wish to avoid? And why are the movies the predominant place for this paradoxical experience? These are the central questions of Julian Hanich’s path-breaking book, in which he takes a detailed look at the various aesthetic strategies of fear as […]

Comic – Film – Gender Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm

Welche Rolle spielt die Kategorie Gender für die Konstitution von Comic und Film? Véronique Sina geht dieser Frage anhand ausgewählter Comic- und Filmbeispiele wie Frank Millers »Sin City«, Enki Bilals »Immortel (ad vitam)« oder Matthew Vaughns »Kick-Ass« nach. Auf Basis einer detailreichen, vergleichenden Analyse beider Medien entwickelt sie das Konzept des performativen Comicfilms und verdeutlicht […]

Das Sprechen des Spielfilms: Über die Auswirkungen von hörbaren Dialogen auf Produktion und Rezeption, Ästhetik und Internationalität der siebten Kunst (Filmgeschichte International)

Der Stummfilm war stumm, der Tonfilm spricht Deutsch, und manche Dialogzeilen nehmen ihren Weg in die Alltagssprache: “Ich schau Dir in die Augen, Kleines.” In dieser Kürze wird im allgemeinen das Thema Sprache und Film abgehandelt. Dabei gerät schnell das Ausmaß in den Hintergrund, welches die Auswirkungen der Etablierung des Dialogfilms in den 1930er Jahren […]

Der Mann mit der leichten Hand.
Kurt Hoffmann und seine Filme.

Kurt Hoffmann war der Erfolgsregisseur im deutschen Kino der 1950er und der frühen 1960er Jahre. Allein zwischen 1948 und 1971 drehte er 39 Filme. Allerdings: Er hatte bei der Ufa gelernt. Das machte ihn zum Feindbild einer Generation von Intellektuellen, die sich radikal abwenden wollte von allem, was in irgendeiner Weise für Kontinuität seit der […]

Die Sinne im Kino.
Eine Theorie der Filmwahrnehmung.

Die sinnliche Affizierung der Kinozuschauer wurde in der Filmwissenschaft lange Zeit zugunsten der Narration ausgeblendet. Die Sinne im Kino stellt demgegenüber die Frage nach einer grundlegenden Wahrnehmung im Kino: Nach einer Seherfahrung, die narrativen Strukturen vorausgeht. Ist eine solche Wahrnehmung jenseits der Narration überhaupt möglich und wofür steht sie? Entwickelt wird eine Theorie der Filmwahrnehmung […]

Film-Konzepte, Heft 41: Pedro Costa

Pedro Costa (geb. 1959) hat seit den 1980er Jahren ein politisch wie ästhetisch herausragendes filmisches Werk geschaffen. Die Beiträge dieses Heftes bieten erstmals eine umfangreiche Einführung in das Gesamtwerk Costas und dessen Hintergrund. Eine Frau am Morgen und am Abend, wie sie Drogen nimmt und von Hustenanfällen geschüttelt wird. Junge Männer, wie sie in einem […]

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