CfP: New Film History – und dann? (2. Workshop AG Filmwissenschaft)

Philipps-Universität Marburg, 19.5.2017, Einreichfrist: 01.02.2017

Seit der legendären Konferenz in Brighton 1979 und der Herausbildung einer neuen Filmhistoriographie in den 1980er Jahren wird der Begriff der „new film history“ fast schon routinemäßig evoziert. Selbstverständlich ist prinzipiell nichts gegen Wissenschaftlichkeit, Faktenorientierung und Revisionismus einzuwenden; es scheint aber doch an der Zeit, die Neuerungen der letzten Jahre gezielter in den Blick zu nehmen als es der Oberbegriff zu tun vermag. Welche Bedeutung haben „new cinema history“ und die Erforschung des „non-theatrical field“, das Interesse am Industrie- und Amateurfilm wie auch das potenzielle Aufgehen einer Filmgeschichte in einer erweiterten Medienarchäologie. Auch weitere Themen wie die Möglichkeiten einer „affective history“, die Erwartungen an „big data“ und die „digital humanities“ können – und sollen – dabei zur Sprache kommen.

Der Workshop der AG soll eine Bestandsaufnahme der Situation wie einen Ausblick auf die weitere Entwicklung bieten. Es geht darum, uns über Methoden und Ergebnisse auszutauschen, Erfahrungen zu diskutieren sowie Chancen und Risiken der Entwicklung abzuwägen. Das Thema soll dabei möglichst breit angegangen werden: Es soll dabei ebenso um Aspekte der Lehre wie um die Veränderungen der Methoden, aber auch um die Implikationen der Digitalisierung für die Datenerhebung und für die Publikation von Ergebnissen gehen.

Bis zum 1.2.2017 können kurze Abstracts bei hagener@uni-marburg.de und yvonne.zimmermann@uni-marburg.de eingereicht werden.

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